HSDPA Netzabdeckung
Mobiles Internet ist ohne schnelle Übertragungsraten nicht sinnvoll. HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist die Technik, die diese schnellen Übertragungsraten möglich macht.
In der letzten Ausbaustufe wird HSDPA einen 1 MB-Download in 1 Sekunde durchführen können und damit mit einem schnellen DSL Anschluss vergleichbar sein. Damit verringert sich etwa die Zeit, um eine aufwändige Webseite herunterzuladen, auf wenige Sekunden. Aber auch komplexere mobile Anwendungen, wie zum Beispiel Videoanwendungen, werden durch HSDPA erst denkbar.Die Voraussetzung für die Nutzung von HSDPA und dessen hohen Übertragungsraten ist die Netzabdeckung. Grundsätzlich benutzt HSDPA das bestehende Netz, das schon für UMTS verwendet wird. Das Netz ist in Abschnitte, so genannte Funkzellen, unterteilt. Die Qualität des Netzes hängt davon ab, wie nahe zusammen sich diese Zellen befinden. Da in Städten dieses Netz dichter ist als in ländlichen Gebieten, ist auch die Übertragungsgeschwindigkeit in Städten optimal und in nicht dicht ausgebauten Gebieten geringer. Diese Regel ist auch bei UMTS in Kraft, allerdings fällt bei HSDPA der Geschwindigkeitsverlust weniger ins Gewicht.
Der Ausbau von HSDPA und damit auch die Netzabdeckung wird rasch vorangetrieben, zumal das auch einen Vorteil für die Betreiber bringt. Da HSDPA durch verschiedene technische Maßnahmen die Antwortzeiten deutlich verbessert, können sich in einem Netzabschnitt mehr Teilnehmer gleichzeitig befinden als das bei UMTS oder dessen Vorgängern der Fall ist. Kombiniert mit HSUPA, einer Technik für höhere Upload-Geschwindigkeiten, ermöglicht eine bundesweite HSDPA Netzabdeckung mobiles Internet, das sich im Geschwindigkeitsverhalten kaum von dem im Festnetz unterscheidet.